Ohne Fachbegriffe geht’s nicht

OTC-Geschäfte

Strom kann in Deutschland auf verschiedene Wege vertrieben werden. Neben der Möglichkeit seinen Strom an der Strombörse zu verkaufen wird ein Großteil des Stroms „over-the-counter“ (OTC, zu Deutsch: Über den Tresen) vertrieben. Hierbei wird der Strom ohne einen Vermittler zwischen zwei Akteuren gehandelt. Dafür werden die Vereinbarungen zu Menge, Preis und sonstigen Bedingungen in beidseitigem Einverständnis und nicht durch die Instrumente der Börse gehandelt. In Deutschland wird der größere Teil der Stromgeschäfte über OTC-Geschäfte und nicht über die Börse vereinbart.

Hauptvorteil dieser Verträge ist die Planbarkeit, da es sich in der Regel um langfristige Verträge handelt, außerdem fallen die Kosten für den Börsenzugang und weitere Gebühren weg. Der größte Nachteil ist allerdings das Risiko des Zahlungsausfalls sowie die geringere Transparenz gegenüber dem Handel an Strombörsen.

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