Ohne Fachbegriffe geht’s nicht

Energiemarkt

Der Begriff Energiemarkt ist ein Sammelbegriff für alle Märkte, auf denen Energieträger gehandelt werden. Dazu gehören neben dem Strommarkt bspw. der Kohle, Gas- und Ölmarkt. Dabei können die Geschäfte des Energiehandels sowohl an der Börse, als auch OTC (over-the-counter) stattfinden. Heutzutage werden die meisten Geschäfte OTC abgewickelt, jedoch spielt auch die Börse eine wichtige Rolle.

Wirtschaftlich, politisch und juristisch ist der deutsche Energiemarkt seit Jahren im Wandel. Dabei stehen die folgenden Themen im Vordergrund. 

  • Erneuerbare Energien: Biomasse, Wind und Sonne sollen in Zukunft Kohle, Erdgas und Uran ablösen. Dabei bringen die erneuerbaren Energien die Herausforderungen der Volatilität mit sich, welche dazu führt, dass Speicher- und Flexibilitätslösungen gefunden werden müssen. 
  • Wettbewerb: Stadtwerke, kleinere Energieunternehmen und Kleinerzeuger machen den ehemaligen Monopolisten zunehmend Konkurrenz – seit der Jahrtausendwende kann jeder Strom erzeugen und ins öffentliche Netz einspeisen.
  • Dezentralisierung: Statt großer Konzerne mit entsprechend großen Kraftwerken sollen dezentrale, regionale Erzeugungsanlagen Industrie- und Wohnstätten mit Energie in Form von Strom und Wärme beliefern. Hiermit geht eine dezentrale, regionale Wertschöpfung einher. 
  • Flexibilität: Um das Marktgleichgewicht zwischen Stromangebot und -nachfrage zu jedem Zeitpunkt herstellen zu können, wurden zahlreiche Instrumente und Regeln entwickelt - hierzu zählt unter anderem die Regelleistung als Energiereserve.

 

 

 

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