Ohne Fachbegriffe geht’s nicht

Demand-Side-Management

Vereinfacht gesagt ist Demand-Side-Management (DSM, auch Lastmanagement) die Steuerung der Nachfrage und ergänzt die bedarfsgerechte Produktion auf Seiten der Nachfrage. Im Lastmanagement soll die Nachfrage auf das Angebot abgestimmt werden, um günstige Strompreise zu nutzen und das Netz zu entlasten. Langfristig muss sowohl mit Hilfe des DSM die Nachfrage geglättet als auch die nicht regelbare Nachfrage durch bedarfsgerechte Produktion abgedeckt werden.

DSM verringert bzw. verschiebt dabei die Nachfrage nach Strom, welcher nicht unmittelbar zu einer bestimmten Zeit benötigt wird: Fernkontrolliert können stromverbrauchende Geräte ab- und wieder zugeschalten werden. Vertraglich wird zuvor mit dem Verbraucher geregelt, welche Geräte wie lange abgeschaltet werden können. Der Verbraucher realisiert auf diesem Weg reduzierte Strombezugskosten.

Die verringerten Strombezugskosten werden generiert indem die Last entsprechend des Preises verschoben wird. Bei hohen Strombezugskosten, wird die Last verringert und bei niedrigen Bezugskosten erhöht, sodass sich der durchschnittliche Strombezugspreis verringert. Außerdem kann Regelleistung am Markt angeboten werden um Mehrerlöse zu generieren. In diesem Fall muss die entsprechende Leistung dann unabhängig vom Preis vorgehalten werden.

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