Ohne Fachbegriffe geht’s nicht

Windenergie

Als Windenergie versteht man die Umwandlung von Wind an Land und auf See mit Hilfe von Windrädern. Wie bei der Photovoltaik handelt es sich bei dieser Energieform um eine volatile Energie, bei der der Energieertrag je nach Wetterlage schwankt.

Windkraftanlagen decken heutzutage etwa 13% des deutschen Strombedarfs – so die Agentur für erneuerbare Energien. Von Bedeutung ist zurzeit die Energiegewinnung an Land, denn der Offshore-Anteil beträgt Stand Frühjahr 2017 noch unter 2%.

Gesetzlich besteht eine Abnahmepflicht für Strom aus Windenergie, wodurch dieser Einfluss auf den allgemeinen Strompreis besitzt. An windstarken Tagen sinkt der Preis an der Strombörse, an windarmen Tagen steigt er. Dabei ist es mittlerweile recht gut möglich, Windstärken und damit -leistungen vorherzusagen. Die Wetterprognosen haben sich in den letzten Jahren stark verbessert. Ein wichtiger Faktor, der die Versorgungssicherheit und Netzstabilität erhöht.

Kommt es zu Abschaltungen, z.B. aufgrund von Einspeisemanagementmaßnahmen, werden die Anlagenbetreiber nach dem EEG entschädigt. Für das Jahr 2016 etwa betrug die Höhe der Entschädigungen in Deutschland etwa 273 Millionen Euro. Der schnelle Netzausbau ist diesbezüglich einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren für die nachhaltige Nutzung dieser grünen Energie.

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