Ohne Fachbegriffe geht’s nicht

Bedarfsgerechte Produktion

Wind und Photovoltaik sind volatile, also sprunghafte, Erzeuger – produziert wird nur bei Wind respektive am Tag. Eine Biogasanlage kann sich mit einer bedarfsgerechten Produktion an diese Volatilität anpassen: Sie produziert mehr Strom zu Zeiten der Stromknappheit und weniger zu Zeiten des Überflusses. Bei der bedarfsgerechten Produktion wird also die Produktion dem Bedarf angepasst. Vorrausetzung hierfür ist die Flexibilität der jeweiligen Kraftwerke.

Durch flexible Biogasanlagen und weitere Flexibilitäten, wie z.B. Batterien, Power-to-X-Systeme oder auch die E-Mobilität, können die volatilen Energieträger nachhaltig in den Markt integriert werden. Mit Hilfe dieser Sektorenkopplung wird das Energiesystem besser planbar und somit nachhaltiger.

Durch bedarfsgerechte Produktion kann man zudem durchschnittlich einen sehr viel höheren Ertrag am Energiemarkt erzielen.

Warum? Bei Stromüberfluss wird Strom zuweilen so günstig, dass negative Preise an der Strombörse gehandelt werden – man zahlt, weil man produziert. In diesen Zeiten muss eine Biogasanlage nicht produzieren. So umgeht die Anlage die Zeiten negativer Preise und produziert im Mittel zu überdurchschnittlichen Preisen.

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