Ohne Fachbegriffe geht’s nicht

Photovoltaik

Als Teil der Solartechnik versteht man unter Photovoltaik (PV) die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie. Genauso wie bei der Windkraft handelt es sich bei der Photovoltaik um einen volatilen Energieerzeuger, was die Speicherung des Überschussstromes bzw. die Synchronisierung mit dem Bedarf zu einem wichtigen Thema macht.

Verbundanlagen speisen den erzeugten Strom in das Verbundnetz ein, wodurch Photovoltaik zu einem Teil des Strommixes wird. Um Schwankungen auszugleichen, sind Speichermöglichkeiten bzw. schaltbare Lasten zur Verbrauchsanpassung erforderlich. Photovoltaik wird oft ohne jegliche Förderung zur Eigenbedarfsdeckung genutzt und lediglich die überschüssige Leistung wird ins Verbundnetz abgegeben. Seit dem EEG 2014 wurde dieses Vorgehen allerdings durch die Einführung der „Sonnensteuer“ wirtschaftlich schwieriger zu realisieren, da die Sonnensteuer den Eigenverbrauch der Solaranlage mit einer Abgabe belegt und sich dadurch die Kosten erhöhen.

Bei größeren Anlagen über einer Leistung von 30 kW ist eine Fernsteuerung vorgeschrieben, um die Einspeiseleistung bei (fehlendem) Bedarf oder bei drohender Überlastung der Netze reduzieren zu können.

Die Einspeisevergütung, welche zu Teilen in Form der EEG-Umlage auf fast alle Stromverbraucher umgelegt wird, regelt das EEG. Die anfangs attraktiven Fördersätze wurden in den letzten Jahren mehrfach gesenkt. Daneben gibt es aber zahlreiche Förderprogramme von KfW, Fiskus und Kommunen.

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